fit4bonn

Der Polizei-Sportverein Bonn macht dich fit für den Bonn-Triathlon

18 Jun

Indeland


Sechs mal drei Gründe, warum der Indeland Triathlon für uns fit4bonner ein voller Erfolg war:

Weil…

  • er super organisiert war – in der Wechselzone, der Tütentransport, die Nachmeldung etc. hat alles perfekt geklappt. Danke an den Veranstalter!
  • es ein (zu) leckeres Kuchenbuffet gab.
  • wir – angefeuert von den anderen PSV-lern – unseren ersten Triathlon gefinished haben – ein tolles Gefühl!!!

Weil

  • ich es lebend wieder aus dem Blausteinsee geschafft habe und mir unterwegs kein Fisch begegnet ist.
  • ich auf der flachen Radstrecke einige Plätze gut machen konnte.
  • wir jetzt endlich unseren ersten Triathlon gefinished haben!! Wer kann schon von sich behaupten, seinen ersten Du- und Triathlon in nur einer Woche absolviert zu haben?!

Weil

  • ich die Strecke durch den Tagebau klasse fand.
  • die PSV-Gemeinschaft einfach schön ist.
  • das Buffet super war.

Weil

  • ich die Organisation klasse fand von dem Verein.
  • eine gute Stimmung herrschte, habe nur freundliche Leute erlebt.
  • der Veranstalter uns noch kurzfristig hat starten lassen.

Weil

  • Joachim und Günter uns an den Nasenspitzen angesehen hatten, daß wir – auch wenn der Duathlon toll war – unbedingt einen Triathlon machen wollten und uns dieses so zeitnah ermöglicht haben
  • Organisation und Strecke in Indeland klasse waren und wir alles gut hinbekommen haben (alleine mal schon die Tüten…)
  • wir fit4bonnerinnen uns so gut gegenseitig unterstützt haben, und alle PSV’ler, die gestern am Start waren, uns ebenfalls so toll angefeuert haben, es also einfach ein Super Gemeinschaftsereignis war.

Weil

  • der Triathlon perfekt organisiert war und eine tolle Atmosphäre herrschte.
  • wir es als Gruppe – gemeinsam mit den PSVlern – als tolles Gemeinschaftserlebnis erfahren haben.
  • er unser allererster Triathlon war!

Das sagen: Andrea, Jeanette, Maria, Gabriele, Waltraud und Kerstin


17 Jun

Indeland, wir kommen!


Nachdem uns letzte Woche Vatter Rhein ein Schnippchen geschlagen hatte und aus unserem ersten Triathlon einen Duathlon machte, hatten wir heute erneut die Chance: Wir durften beim 6. Indeland Triathlon auf der olympischen Kurzdistanz starten:

  • 1,5 km Schwimmen (im See! Ganz ohne Strömung!)
  • 46 km Radfahren (im Flachland. Ganz ohne Berge)
  • 10 km Laufen (wie gehabt: 5km-Runden)

Ein paar Dinge kamen noch erschwerend hinzu:

  • Unsere Trainer Joachim und Günter waren dieses Wochenende selber in Sachen Triathlon unterwegs und konnten diesmal keine Händchen halten (jedenfalls nicht VOR dem Start – Joachim war immerhin vor Ort)
  • Es gab 2 Wechselzonen: eine am Blausteinsee beim Schwimmstart und eine im 5 km entfernten Aldenhoven, wo die Laufstrecke anfing. Das war für uns Neulinge schon eine logistische Herausforderung…
  • Wir mussten irgendwie hinkommen.

Die Organisation der Hinfahrt gestaltete sich schon nicht so einfach wie es sich anhörte: Was dem einen zu früh war erschien dem anderen viel zu spät. Aber wir konnten uns irgendwie einigen und trafen uns Sonntag Morgen alle bis auf Tanja, die leider krank war, bei Dagmar vor der Tür. (Dagmar und Ilona fuhren ebenfalls ins Indeland, und so hatten wir nun doch zwei erfahrene Triathletinnen bei uns, die uns ein wenig die Aufregung nehmen konnten. Vielen Dank an dieser Stelle an Euch beide – es war sicher nicht immer ganz leicht mit uns ;) ). Nachdem unsere 8 Räder und jede Menge Taschen auf 3 Autos verteilt und Dagmars Nachbarn alle wach waren, ging unser Abenteuer los.
Zunächst stellten wir die Autos in Aldenhoven ab und holten unsere Startunterlagen. Darin befanden sich 3 Beutel: Einer mit blauer Kordel für die Nachwettkampfkleidung, einer mit roter Kordel für Wechselzone II, einer mit weißer Kordel für Wechselzone I. Nun begann das große Umpacken… es dauerte eine ganze Weile, bis endlich alle Sachen in den richtigen Beuteln waren, alle Aufkleber auf Räder, Beutel und Helme verteilt und die Räder wieder zusammen gebaut waren. Der Rest kam wieder ins Auto.
Nun fuhren wir – jeder mit 3 Beuteln behangen – wieder in die Wechselzone II, gaben die Nachwettkampfkleidung ab, richteten die Wechselzone ein und hatten nun nur noch den Beutel mit der weißen Kordel. Darin befanden sich die Schwimmsachen und alle Utensilien für die 1. Wechselzone.
Diesen Beutel brachten wir nun zum 5 km entfernten Blausteinsee (wobei sich die Kordeln mit der Zeit unangenehm in die Schultern bohrten, aber wer ein echter Triathlet werden will…).
Kaum tauchte der See vor uns auf, wuchs meine Aufregung noch weiter, war ich doch noch nie richtig in einem See geschwommen… Obwohl eigentlich die Vorfreude überwog, konnte ich es nicht lassen, alles, was schief gehen könnte, auch herauf zu beschwören. Irgendwann wurde es Dagmar zu bunt und sie nahm mich kurz zur Seite, um mich mit den richtigen Botschaften zu versorgen. Ab da ging es mir besser und ich begann, eher konstruktiv an die Sache ranzugehen: Wir suchten uns Merkmale, die uns nach dem Schwimmen zum richtigen Rad führen würden, sahen uns den Ausgang der Wechselzone an und wurden langsam ruhiger.
Nach dem obligatorischen Dixie-Besuch zwängten wir uns halb in die Neos und machten uns auf den Weg zum See. Das sah wirklich enorm weit aus bis zu diesen Bojen! :shock:
Kaum waren wir komplett angezogen, erfolgte auch schon der Start. Der Start zu unserem ersten Triathlon! Schnell wünschten wir uns nochmal viel Spaß und Erfolg, und im nächsten Moment liefen wir auch schon in den See :D .
Das Wasser war so kalt, dass ich die ersten 50 Meter gar nicht mit dem Kopf unter Wasser gehen konnte – nach Luft japsend mit dem Kopf über Wasser befürchtete ich schon, dass ich gar nicht bis zur ersten Boje kommen würde, aber ich zwang mich zu Ruhe und Gelassenheit. Irgendwann hatte ich mich an das kalte Wasser gewöhnt, die Schwimmzüge wurden regelmäßiger und länger. An der ersten Boje angekommen fing ich an, das Schwimmen richtig zu genießen :D .
Erst kurz vor dem Ausstieg wurde es wieder hektisch, als die Teilnehmer der Volksdistanz unser Feld von hinten überschwammen :shock: . Aber meine Angst, von hinten über den Haufen geschwommen zu werden, erwies sich als unbegründet und so kam ich nach 38:30 Minuten aus dem Wasser (was ich zu der Zeit natürlich noch nicht wusste). Der erste Schritt an Land wurde von einem Ziehen in der Wade begleitet, und so ging ich die ersten Schritte langsam und vorsichtig.
In der Wechselzone standen noch einige Räder: Waltraut kam direkt hinter mir, Dagmar ebenfalls. Schaffte ich es sonst immer relativ schnell, mich aus dem Neo zu pellen, klappte das ausgerechnet heute nicht auf Anhieb. Auch die Socken kriegte ich nicht richtig angezogen, und an den Füßen klebten immer noch kleine Steinchen, die ich mit meinem (mittlerweile sandigen) Handtuch nicht entfernen konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit lief ich mit dem Rad aus der Wechselzone, die Toten Hosen sangen dazu “An Tagen wie diesen…wünsch ich mir Unendlichkeit!”. (Na, ich hoffte aber doch, dass dieser Tag irgendwann zu Ende wäre! ;) )
So, das Schwimmen und den ersten Wechsel hatte ich geschafft – was nun kam, kannte ich ja schon von letzter Woche – jetzt konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen (wenn ich mich nicht gerade verfuhr oder stürzte oder….. nein, halt! Das waren wieder zu viele falsche Botschaften!). Das Radfahren klappte hervorragend: Auf dem Tacho stand lange Zeit die 3 ganz vorne, was für mich schon echt schnell war. (o.k. wir hatten Rückenwind und es ging bergab :roll: )
Erst nach etwa 20 km wurde ich etwas langsamer, denn zu der leicht ansteigenden Strecke kam nun auch noch der Wind von vorne. Bis auf ein paar kurze Abfahrten wurde es nun echt hart. Die Strecke führte uns tatsächlich mitten durch den Tagebau. Unter Förderbändern hindurch und an riesigen Baggern vorbei – fast erwartete man schon, im nächsten Moment in die Grube zu fahren.
Die Anstiege auf dem Werksgelände gingen aber nun doch richtig in die Beine. Ich merkte, wie mein rechter Oberschenkel langsam zu machen wollte und das linke Knie aufmuckte. Hirn an Beine: “Wir sind noch nicht fertig! Hört auf zu jammern – das ist unser erster Triathlon, und den bringen wir zu Ende!”
Der Magen wollte heute leider auch nicht richtig mitarbeiten. Ich hatte zwar vor dem Start und in der Wechselzone schon etwas getrunken, aber das reichte eigentlich nicht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, ich könnte nichts mehr trinken. Auch der Riegel, den ich in kleinen Stückchen zu mir nahm, brachte keine Besserung. Ich zwang mich immer wieder zu einem Schluck aus der Flasche, aber beide Radflaschen waren am Ende noch halbvoll.
Irgendwann kamen wir wieder am Blausteinsee vorbei – ab hier ging es nur noch leicht abwärts Richtung Aldenhoven. Um die Beine etwas zu schonen ließ ich mich die letzten km gemütlich ausrollen :) .
Auch in der 2. Wechselzone fand ich meine Sachen auf Anhieb wieder, stellte das Rad ab, wechselte die Schuhe, tauschte Helm gegen Kappe, stopfte Handschuhe und Ärmlinge in die Tüte (und vergaß die Brille abzunehmen)… aber das bisschen, was ich getrunken hatte, wollte leider nicht da ankommen, wo es hin sollte, und so musste ich vor dem Laufen erst einmal eine Toilette suchen – also raus aus der Wechselzone, in das Wettkampfgebäude, auf die Toilette, wieder in die Wechselzone und anfangen zu laufen…
Laufen konnte man das wahrscheinlich erst einmal nicht nennen. Mir kam es vor wie Beine hin und her bewegen, dabei irgendwie steif und extrem langsam vorwärts zu kommen. Aber meine Uhr zeigte mir eine Zeit an, die ich gar nicht glauben konnte. War ich wirklich so schnell oder hatte die jetzt die falschen Satelliten im Visier?
Mich noch wundernd kam ich auf die 5km-Runde, wo ich Kerstin gerade in die zweite Runde einlaufen sah. Der Weg durch Aldenhoven City war voller guter Stimmung: hier spielte eine Band, dort war eine Bühne aufgebaut, direkt an der Strecke saßen Leute in Straßencafes (Hatten die es gut! Warum machte ich eigentlich jetzt hier diesen Triathlon, wo ich doch eigentlich auch gemütlich in irgendeinem Straßencafe sitzen könnte?). Einziges Manko: es ging bergauf! :(
Hinter dem nächsten Verpflegungsstand ging es nun raus in die Felder, und hier brannte die Sonne erbarmungslos! Das Laufen an sich ging mittlerweile besser und fühlte sich nicht mehr so staksig an, aber nun machte mir die Hitze zu schaffen. Ich hatte außerdem den Überblick verloren, wie viel ich schon gelaufen war und erschrak über die “2,0″, die auf den Weg gemalt war. Konnte es sein, dass das erst 2 km waren? Meine Uhr sagte etwas anderes, allerdings traute ich dieser heute nicht so recht. (Am Ende stellte sich heraus, dass es wohl „3,0“ hätte heißen müssen)
Als ich das Gefühl hatte, diese erste Runde müsste doch langsam mal zu Ende sein, lief Andrea an mir vorbei und rief: “Gut, Maria!” “Hey, Du hast es gleich geschafft!” freute ich mich für sie :) . Wenn ich in der nächsten Runde an dieser Stelle auch noch so gleichmäßig laufen könnte, wäre ich echt froh!
Im Zielbereich hätte ich fast den Weg in die nächste Runde verpasst und wäre gleich ins Ziel gelaufen. Im letzten Moment kriegte ich noch die Kurve in den richtigen Kanal… Unter dem Zielbogen stand Joachim und rief mir etwas zu. Kurz dahinter saßen noch andere PSVler am Rand und feuerten mich an.
Noch einmal die Runde durch die Stadt, noch einmal über die Felder und noch einmal hier über die Wiese, dann hatte ich es geschafft! Aber irgendetwas stimmte mit meinen rechten Zehen nicht. Die taten so weh als würde ich mir von unten eine Blase laufen. Egal wie ich den Fuß aufsetzte oder zwischendurch etwas mit den Zehen wackelte… es stach bei jedem Schritt. Hinter dem nächsten Verpflegungsstand ging ich das erste Mal ein paar Schritte mehr als nötig… Und als wäre damit eine Art Bann gebrochen, ging ich nun immer öfter ein paar Schritte.
Sobald ich wieder anfing zu laufen schmerzten die Zehen. In einer ruhigen Seitenstraße setzte ich mich kurz an eine Bushaltestelle (wenn jetzt ein Bus gekommen wäre… ich hätte ihn glatt genommen ;) ) und versuchte, die Socke glatt zu ziehen, aber das nützte nichts. Wahrscheinlich war ein Steinchen in der Socke…
Ich lief / ging weiter und versuchte, mich auf etwas anderes zu konzentrieren, aber was? Die Sonne brannte, mein Magen rumorte, die Zehen schmerzten… aber andere Läufer sahen auch nicht viel besser aus. Irgendwie war mir auch nicht ganz klar, wer hier überhaupt welche Distanzen lief. Immer wieder liefen schnellere Läufer vorbei, aber einige wenige konnte ich doch noch überholen.
Etwa an der Stelle, an der mich in der ersten Runde Andrea überholt hatte, lief jetzt eine schnelle Frau mit der Aufschrift “Görtz” vorbei. Hey, die kannte ich doch! Das war Beate Görtz auf dem Weg zum Gesamtsieg der Mitteldistanz :) .
Nun hörte ich auch, wie sie im Ziel angekündigt wurde. Weit war es jetzt nicht mehr, aber das Laufen fiel immer schwerer. Mein Zeh fühlte sich an als hinge er nur noch gerade so am Fuß – sicher war die Socke schon blutdurchtränkt :( .
Zwei Helfer mit einer riesigen Erdbeertorte fragten, ob sie mich auch tragen sollten. Ich antwortet: “Ja bitte, und danach füttern!” Aber jetzt kam endlich die Kurve vor dem Zielbereich in Sicht. Nur noch ein paar Meter! Da war das Ziel! DA WAR DAS ZIEL :!:
Geschaaaaafft!!!!!! Joachim und die anderen Fit4Bonner erwarteten mich und wir gratulierten uns alle gegenseitig :D
Nach einer kurzen Pause und einer schnellen Untersuchung meiner Zehen (es war nichts, aber auch gar nichts zu sehen! Nicht mal der kleinste Steinchenabdruck! Wahrscheinlich war ein Steinchen in mein Hirn gekrochen und hatte ein paar Synapsen umgeleitet… :roll: ) stürzte ich mich auf das reichhaltige Buffet :D .
Ein paar Minuten später lief Dagmar ins Ziel – und kurz darauf auch Gabriele. In dem Moment als ich Gabriele tränenüberströmt ins Ziel laufen sah, wurde mir erst so richtig klar: Wir hatten unseren ersten Triathlon geschafft! :D
Und das alles wäre nicht passiert, wenn ich nicht Ende letzten Jahres die Berichte der “alten” fit4Bonner gelesen hätte, wenn Joachim, Günter und Puni nicht grenzenlose Geduld bewiesen hätten, wenn meine Familie nicht auf vieles verzichtet hätte, wenn meine Mutter darauf bestanden hätte, dass ich heute mit ihr Geburtstag feiere, wenn wir aktuellen Fit4Bonner uns nicht immer gegenseitig Mut gemacht hätten, wenn wir nicht tolle Sponsoren gehabt hätten …
… und wenn ich nicht seit Januar 182 Stunden meiner Zeit für 1.863 Trainingskilometer genutzt hätte ;) .
DANKE an Euch alle!!! Das war eine tolle Zeit und ein unvergessliches Erlebnis!


17 Jun

Unvergesslich


wird für mich der 09.06.2013 sein!
Ein halbes Jahr Training ist vorbei und die Zeit ist wie im Flug vergangen.
Trotz vieler Trainingseinheiten hatte ich an dem Morgen des Wettkampf immer wieder das Gefühl…ich hab zu wenig getan, obwohl mein Kopf mir sagte, nein es ist in Ordnung so…
Bevor der Wecker klingelte war ich schon wach…mein Lebensgefährte musste vor mir aus dem Haus, da er als Helfer auf der Radstrecke eingeteilt war.
An dieser Stelle auch von mir, ein Danke an ihn für seine Unterstützung und an seine Ohren die immer wieder nur Sport hörten ; – )
Nun war ich hier ganz alleine…horchte in mich…und war für meine Verhältnisse erstaunlich ruhig.
Vielleicht lag es daran, dass leider aus dem Triathlon ein Duathlon wegen des Hochwassers wurde.
Für mich war die größte Herausforderung das Schwimmen, obwohl ich die schlechteste Schwimmerin unter Deutschlands Sonne bin, hatte ich mich gerade darauf sehr gefreut. Radfahren und Laufen geht immer, dachte ich, aber das Schwimmen. Halleluja!
Ich kontrollierte noch mal meine Sachen und fuhr dann los.
Als erster Vertrauter begegnete mir Joachim, der wie immer die Ruhe selber war, bei all diesem Stress und Zeit für ein freundliches, aufmunterndes Wort hatte.
Angekommen in der Wechselzone traf ich dann auf die anderen fit4bonnerinnen. Alles wuselte vor sich hin. Es wurde noch etwas gegessen, getrunken, die Wechselzone abgegangen und Fotos gemacht.

Nun stieg die Nervosität, aber dank Günter, der sich zu uns gesellte, beruhigte er uns mit seinen Worten, ihr schafft das…freut euch drauf!
Dann ging es los…. und es lief. Der erste Lauf verlief super für mich, auch beim Wechseln war ich rasch fertig und stieg aufs Rad.
Dann kam eine kurze Ernüchterung. Beim ersten Anstieg in Bockeroth krachte mein Rad und ich dachte jetzt ist es vorbei! Ich rief, mein Gott was ist das denn jetzt und ein Mitstreiter meinte, tja Pech … hört sich nach einem kaputten Lager, Kette Gangschaltung an…
Zum Glück hatte ich mich nur mächtig verschaltet und es ging weiter, ohne weitere Probleme kam ich nach 60 KM wieder im Wechsel an und eierte auf die Laufstrecke.
Das fühlte sehr merkwürdig an und ich spürte, dass die Kraft nicht mehr so da war.
Angefeuert von den Helfern und Zuschauern schaffte ich dann noch die 5 km kam überglücklich und zufrieden ins Ziel!
Und noch einmal von Herzen Dank an Joachim und Günter, die mich damals mitausgewählt haben dabei sein zu dürfen bei fit4bonn 2013 !!!!
Auch ganz lieben Dank an meine Freundin Annette Berg-Büttgenbach, die mir ihr Fahrrad, sowie die Bekleidung für diese Zeit zur Verfügung gestellt hat.
Nicht zu vergessen danke an die Sponsoren die uns unterstützt haben.
Und zum guten Schluss bin ich jetzt doch eine Triathletin : – )
Geworden eine Woche nach Bonn bei einer sehr schönen Veranstaltung, dem Indeland Triathlon, bei dem uns Joachim noch angemeldet hatte.
Abgeloost im Schwimmen wie befürchtet, als letzte aus dem Wasser gekrabbelt (auch das hatte was) Ein Erlebnis für mich das ich nicht in Worte fassen kann…
Emotionen pur


16 Jun

Ein Traum wird wahr ..


…heute vor einer Woche, war der Tag, auf den ich seit 6 Monaten so lange hingefiebert hatte!
Als die anfängliche Enttäuschung, über das ausfallende Rheinschwimmen, überwunden war, galt meine volle Konzentration dem nun bevorstehenden Duathlon- schliesslich sollte dieses mein Erster werden!

Nachdem ich schon frühzeitig vor dem gestellten Wecker um 5.00 Uhr wach geworden bin und mir mein Frühstück vor Aufregung mehr oder weniger reinzwingen musste, bin ich im Anschluss daran erstmal rastlos durch die Wohnung getigert, um etliche Male meine bereits gepackten Sachen nochmal durchzuchecken:
Chip – Check;
Startnummer – Check;
Verpflegung – Check etc.

Dann konnte es ja losgehen!

Endlich an der Wechselzone angekommen, war die Aufregung mittlerweile ins Unermessliche gestiegen, mein Herz schlug mir bereits auch ohne körperliche Anstrengung bis zum Hals: Dudum,Dudum,Dudum

Nach kurzem Austausch mit den anderen Fit4Bonnerinnen, gefühlten 10 Toilettengängen, nochmaligem Startnummern & Startchip Check, standen wir dann endlich um 9.25 Uhr am Start parat!
Ein kurzer Schlachtruf & freundliches Herzen untereinander und der Startschuss fiel: PENG!!!

Die ersten Kilometer hab’ ich mich von der Begeisterung der Masse mitreißen lassen und bin dadurch so schnell angegangen, dass ich ab Kilometer 6 leider von heftigen Seitenstichen geplagt wurde!
In der Wechselzone angekommen, wurden schnell die Schuhe gewechselt, was getrunken & gegessen, bis ich mit meinem Helm ( richtig aufsitzend) und dem richtigen Rad den endlos lang wirkenden Weg, bis zum Radaufstieg, antreten konnte.
Zu meiner Freude habe ich dort meinen Bruder & Freunde entdecken können,die mich den ganzen Tag hingebungsvoll mit ihren Begeisterungsrufen angefeuert haben- dafür ein dickes, fettes Dankeschön!!!

Die Kilometer auf dem Rad verliefen leider nicht so gut wie im Training, nachdem mir Aegidienberg die Kette abgesprungen war und ich die ganze weitere Fahrt über von Magenproblemen geplagt wurde, musste ich tatsächlich am letzten Anstieg- dem Berg der Helden- einen kurzen Stop einlegen, um mich meiner Kohlehydrate Gels zu entledigen…
Gesagt, getan- gebrochen- und wieder ab auf’s Rad!
An der Wechselzone angekommen, war die Freude eher weniger groß.
Beim Anblick der bereits gefinishten Duathleten, habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt, mein Rad einfach abzustellen & aufzuhören!
” Platz da- hier kommt noch Einer”-
mit diesen Worten bahnte ich mir meinen Weg durch die Menge, der von der von den Finishern mit großem Applaus & Anfeuerungsrufen begleitet worden ist!
Aufeinmal war mir klar:

Aufhören kommt NICHT in Frage!!!

Die letzten 5km waren wohl die längsten in meinem Leben- welch’ ein Lichtblick, als ich bei Kilometer 1 meinen Freund Dirk erblickte, der mich trotz gebrochenem Zeh, die letzten 4km ins Ziel begleitet hat:
Dafür danke ich dir von Herzen- dicken Kuss!!!
Beim Zieleinlauf war ich dann so überwältigt, dass ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte!!!
Man, was war ich Stolz auf mich trotz allem durchgehalten zu haben…
Schließlich bin ich ja Zäh- nicht wahr Joachim?! ?
Euch beiden auch nochmals vielen Dank, für die Ermöglichung dieses einmaligen Erlebnisses…

Und weil’s so schön war, kann mein erster richtiger Triathlon nun kommen- ich bin bereit!!!


14 Jun

Höhepunkt


Endlich war es soweit: Sonntag, 09.06.2013, 6:00 Uhr – der Wecker klingelte, es war Duathlontag!
Aus dem Bett springend, musste ich mich kurze Zeit später dazu zwingen, etwas zu essen . Nach einem nervösen Blick auf meine Sachen, verbunden mit der bangen Frage: habe ich auch alles, fuhr mich Jürgen zum Rhein. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an ihn und meine Kinder, für die Geduld in den letzten Monaten. Mehr als einmal musste ich mich aus dem Familienleben ausklinken mit den Worten: „ Bin beim Training, Wettkampf etc.“.

Am Check In angekommen, durfte ich auch schon gleich wieder aus der Wechselzone gehen, weil mein Vorderrad fast platt war. Super! Das war mir in der Aufregung zu Hause nicht aufgefallen. Dank Mario, der mir tatkräftig beim Schlauchwechseln half, konnte ich kurze Zeit später den Check In erfolgreich passieren. Schnell war die Wechselzone „aufgebaut“. Dann hieß es warten. Wie lange doch zwei Stunden sein können.

Dann aber pünktlich um 9:30 Uhr fiel der Startschuss. Nun raste die Zeit. Nach einem guten 10 km Lauf, lief der Wechsel aufs Rad völlig problemlos und zügig. Kaum auf dem Rad, fing ich auch schon an zu essen. Ich hatte definitiv zu wenig gefrühstückt!
Die Fahrt war klasse. Was für eine Hatz. In der Spitze gab es bergrunter Geschwindigkeiten von bis zu 63 km/h. Irre!

An der Verpflegungsstation angekommen habe ich dann erfahren, dass die Annahme einer Wasserflasche aus der Fahrt heraus gar nicht so einfach ist. Jedenfalls ging ich leer aus und konnte nur noch eine Isoflasche greifen. Das wiederrum schmeckte mir gar nicht und versurachte mir leichte Übelkeit. Als Jeanette dann in Bockeroth zu mir stieß, konnte sie mir glücklicherweise mit einer Wasserflasche aushelfen. Vielen Dank! Ohne neues Wasser hätte ich ein Problem bekommen. So konnte ich noch einmal ein Gel nehmen, etwas trinken und weiter strampeln.

Beim dann folgenden Wechsel merkte ich aber schon, dass ich beim Radfahren viel Kraft gelassen hatte. Jedenfalls waren die letzten 5 Kilometer echt hart. Ich dachte ich krieche und bekomme die Beine nicht mehr hoch.

Im Ziel angekommen, war mein erster Gedanke: „endlich geschafft“. Ich brauchte tatsächlich ein paar Minuten, bis sich auch Glückgefühle einstellten. Seit dem bin ich allerdings von Tag zu Tag froher und stolzer über das Erreichte. Sechs Monate Training hatten sich gelohnt!

Und weil die Trainer so klasse, die Leute so nett sind und der Sport soviel Spaß macht, bleibe ich dabei und gehe gleich am kommenden Sonntag an den Start – und schaffe hoffentlich meinen ersten Triathlon…..


09 Jun

Geschafft!!


Wir sind heute beim Bonn-Triathlon, ähh Bonn-Duathlon 2013 gestartet und haben’s auch alle bis ins Ziel geschafft. Als wir uns letzten Dezember das erste Mal trafen, lag dieses Ziel zumindest gefühlt noch in weiter Ferne. Rückblickend betrachtet, vergingen die letzen sechs Monate dann jedoch viel zu schnell. Plötzlich fällt der Startschuss und es geht los…

Leider konnten wir uns wegen des Hochwassers heute nicht von der Fähre in die Fluten des Rheins stürzen, sondern starteten mit einem 10km-Lauf. Und für mich lief es von Anfang an gut! J

In der Wechselzone hatten wir unsere Plätze direkt neben den Profis einrichten dürfen. Als ich dort eintraf, waren diese trotzdem bereits längst auf der Radstrecke. Auch Kerstin hatte die Wechselzone schon wieder verlassen. Nach einem kurzen Check durch Joachim („Kann ich so raus?“) nahm ich mit Joachims Worten in den Ohren („Das ist deine Disziplin!“) die Verfolgung auf.

Alles lief wie am Schnürchen. Ich fühlte mich super und ertappte mich mehrfach dabei, wie ich trotz der Anstrengung noch auf dem Rad ein Liedchen trällerte. Nachdem ich während unseres Trainingslagers auf Mallorca einmal in einen sehr unangenehmen Hungerast geraten war, hatte ich beschlossen, dass mir das heute nicht passieren sollte. Der Plan ging auf: Diesmal stimmte die Ernährung und die beiden Radflaschen waren in der zweiten Wechselzone auch geleert.

Kurz vor der zweiten Wechselzone hatte ich Kerstin einholen können und beinahe zeitgleich starten wir in die finale Disziplin: Den 5km-Lauf. Hatte ich mich beim Radfahren noch gut gefühlt, wurde ich jetzt von Schritt zu Schritt langsamer. Motiviert durch die vielen Zuschauer, die Anfeuerungsrufe meiner Familie und der anderen PSVler schaffte ich es dann aber doch ins Ziel. Und das Gefühl der Euphorie hält noch immer an!! J

Eigentlich endet hier die Geschichte von uns Fit4Bonnern 2013. Das Ziel Bonn-TriaDuathlon ist erreicht. Aber eben nicht ganz. Es war halt „nur“ ein Duathlon. Aber auch hierfür haben sich unsere Trainer Günter und Joachim etwas einfallen lassen: Wir können alle nächste Woche beim 6. Indeland Triahtlon starten!!

Vor unserem ersten „richtigen“ Triathlon habe einen Heidenrespekt. Hätte ich mich im Rhein noch treiben lassen können, muss ich jetzt 1,5km in einem See ohne Strömung schwimmen. Auch nach sechs Monaten Training ist das Schwimmen immer noch meine mit Abstand schwächste Disziplin. Zumindest aus sportlicher Sicht kam mir der heutige Duathlon daher sehr gelegen. Ich werde wohl trotzdem an den Start gehen. Eine Woche habe ich ja noch zum Üben…

P.S. Für die Statistiker unter euch: In den vergangenen Monaten habe ich einiges an Kilometern absolviert und dies fleißig in Günters und Joachims Plan notiert. Mittlerweile wäre ich mit meinem Rennrad in St. Petersburg angekommen, hätte joggend Paris erreicht und wäre schwimmenderweise in Düsseldorf gelandet.


08 Jun

Zielgruppe



01 Jun

(Kein) Thema


Was haben wir in diesen gemeinsamen sechs Trainingsmonaten nicht alles für Wetter-Kapriolen erlebt:

  • Erster Laufwettkampf wegen Schnee ausgefallen
  • Erste Radausfahrt bei unter fünf Grad Celsius
  • Erstes Rheinschwimmen bei 13 Grad Celsius
  • Koppeltraining im Hagel

Von den anderen ausgefallenen oder bei Sch…Wetter durchgezogenen Veranstaltungen ganz zu schweigen.

Mädels, ich finde, wir haben eigentlich perfektes Wettkampf-Wetter verdient!
Aber wenn’s nicht sein soll und es ein Duathlon bei strömendem Regen wird – wir lassen uns dieses Ereignis durch nichts kaputt machen!!!

Das wird UNSER TAG!


10 Mai

Der Mai ist gekommen …


und das bedeutet, die unermüdlichen Trainingseinheiten gehen langsam in die heiße Phase, bis am 9. Juni endlich der Tag der Tage ist, auf den wir schon seit Dez 2012 so lange hingefiebert haben-
BONN- TRIATHLONDAY!!!

Was ich in den letzten Monaten alles an Höhen als auch Tiefen erlebt habe, kann man in einem Bericht kaum in Worte fassen & festhalten!!!
Da bin ich zum ersten Mal beim Volkslauf nach 10 km- in für mich sagenhaften 54 min- ins Ziel gelaufen; hab mich beim Neoprentest peinlich blamiert, als ich mich galanter Weise mit dem Fuß in den Ärmel gequetscht habe; bin beim Rennradfahren des öfteren mit blutigen Knien heimgekehrt und war mir der Aufmerksamkeit meiner Mitfahrer Dank dem Ausruf: ” Ich Falle” gewiss; hab mehrere Wochen mit meiner verletzten Achillessehnenentzündung gekämpft- und trotzdem den Halbmarathon in Bonn überlebt; bin beim Rheinschwimmen mutig ins eiskalte Wasser gesprungen und heil am Ufer (- ohne Welsbiss- )wieder angekommen!!!

Hinzu kamen die zahlreichen Trainingseinheiten beim Schwimmen, Laufen & Radfahren, wo ich gemeinsam mit den anderen Fit4Bonnerinnen geschwitzt, gekämpft, gelacht, gelitten, geredet und auch geweint habe— ich möchte keine Sekunde davon missen– ein herzliches Dankeschön an Euch, Gabriele, Maria, Kerstin, Waltraud, Jeanette u Andrea– ohne Euch wäre ich bestimmt nicht da, wo ich jetzt bin– ohne Euch hätte es bei weitem nicht soviel Spaß gemacht…
Ein weiteres Dankeschön auch an unsere Trainer Günter & Joachim- ihr habt meinem Körper u meiner Seele wirklich alles abverlangt!!!

Danke, sag ich auch dir, lieber Dirk, für deine Geduld, deine starken Nerven, deinen Zuspruch, deine Unterstützung- dafür, dass du immer an mich geglaubt hast- dafür lieb’ ich dich umso mehr!!!

Jetzt heisst es nur noch die letzten
32 Tage gesund zu überstehen…
Und dann Mädels- Rocken wir das Ding!!!


08 Mai

Unser erstes Mal


Am Mittwoch, den 30.04. war es soweit: Unsere ersten Geh- bzw. Schwimmversuche im Rhein standen uns bevor.

Die Stimmung schwankte zwischen Aufregung, Vorfreude, Ängste und Neugier. Freunde, Kollegen, Familienmitglieder – egal, wem man von seinem Vorhaben erzählte, gute Tipps gab es zu Hauf, z.B. wir warten in Köln auf dich, ramm kein Schiff usw.

Nachdem wir uns den Unkenrufen im Vorfeld zum Trotz in unsere Neos gezwängt hatten, staksten wir in Richtung Wasser.

Hui, was war das kalt. Aber es half nichts, der Neo musste geflutet werden.

Nachdem das geschafft war, war eigentlich alles ganz einfach. Das Wasser floss und wir mittendrin. Egal was man machte, Brustschwimmen, Kraulen, Rückenschwimmen oder einfach gar nichts, es ging vorwärts.

Hach, es war herrlich. Mal abgesehen davon, dass Hände und Füße doch ganz schön kalt wurden.

Nach ca. 1 km übten wir den ersten Ausstieg aus dem Wasser. Das war gar nicht so einfach. Da merkte man doch noch einmal in aller Deutlichkeit, wie stark die Strömung im Rhein ist.

Aber auch das ging alles gut, so dass wir dann am Ende – nach ca. 2 km – alle ganz glücklich und froh aus dem Wasser gekrabbelt sind.

Wieder getrocknet und in warme Kleidung verpackt überraschten mich meine lieben Mitstreiterinnen und Trainer: Es gab einen Geburtstagskuchen, Saft und ein Blümchen.. Lieben Dank! Es macht echt Spaß mit euch!

Und klar, den Kuchen gab es dann für alle.

Schade Maria, dass du nicht mitmachen konntest. Aber freu dich jetzt schon mal auf dein erstes Mal.


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